- http://www.julianbeever.net/
- http://pmspiel.blogspot.ch/2011/09/anamorphosen-3d-strassenkunst-2.html
Für den Einen ist es oft einfach ein lustiges Spielzeug, der Andere interessiert sich für das physikalische Prinzip dahinter. Dieser Blog handelt hauptsächlich von alltäglichen und speziellen Spielsachen. Aber wie immer gilt, Augen und Geist auf auch für andere Themen! Die meisten der Artikel sind im Webshop www.perpetuum-mobile.ch erhältlich.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Anamorphosen - Julian Beever im Zürcher Hauptbahnhof
Wer kennt Julian Beever noch nicht? Jetzt bietet sich laut Coop-Zeitung die Gelegenheit, ihm beim Arbeiten im Zürcher Hauptbahnhof zuzusehen. Dort erstellt er zwischen dem 7.10.2012 und 12.10.2012 für Coop eine dreidimensionale Pizza. Übrigens, die kann man nicht essen, handelt es sich doch um eine "anamorphische Illusion".
Freitag, 2. Dezember 2011
Gwaggli - Lauffiguren
Was haben wir doch jahrelang und überall gesucht. In den Ferien in den Spielwarenläden, auf Weihnachts- und anderen Märkten, auf Einkaufsmessen, im Internet - Nichts.
Dabei waren wir uns sicher. Da gab es doch mal ein Holzspielzeug aus zwei miteinander verbundenen Männchen, welche durch das Gewicht einer Kugel gezogen (Gravitation sei Dank) über den Tisch marschierten, nein wackelten. Deshalb auch der Name: "Gwaggli".
Nichts, nur so billiges Plastikzeugs das aus Überraschungseiern und Corn-Flakes Packungen stammen könnte. Dieses war meist viel zu leicht und rutschte statt wackelte.
Vor 2 Jahren schöpften wir dann Hoffnung. Eine Spielwarenherstellerin aus der Schweiz zeigte an einer Messe wunderschöne Pinguine, welche über den Tisch watschelten. Natürlich haben wir sofort bestellt. Leider gingen diese aber nicht in Produktion.
Doch nun, vor ein paar Tagen, haben wir sie wieder bei einem Lieferanten aus Deutschland entdeckt. "Gwaggli, die nostalgischen Lauffiguren" so heissen sie. Gefertigt werden sie in Österreich.
So schnell haben wir noch nie einen Artikel fotografiert, gefilmt und in unseren Webshop gestellt.
Und das Video auf Youtube zeigt doch ganz schön, wieso der Name so passend ist:
Dabei waren wir uns sicher. Da gab es doch mal ein Holzspielzeug aus zwei miteinander verbundenen Männchen, welche durch das Gewicht einer Kugel gezogen (Gravitation sei Dank) über den Tisch marschierten, nein wackelten. Deshalb auch der Name: "Gwaggli".
Nichts, nur so billiges Plastikzeugs das aus Überraschungseiern und Corn-Flakes Packungen stammen könnte. Dieses war meist viel zu leicht und rutschte statt wackelte.
Vor 2 Jahren schöpften wir dann Hoffnung. Eine Spielwarenherstellerin aus der Schweiz zeigte an einer Messe wunderschöne Pinguine, welche über den Tisch watschelten. Natürlich haben wir sofort bestellt. Leider gingen diese aber nicht in Produktion.
Doch nun, vor ein paar Tagen, haben wir sie wieder bei einem Lieferanten aus Deutschland entdeckt. "Gwaggli, die nostalgischen Lauffiguren" so heissen sie. Gefertigt werden sie in Österreich.
So schnell haben wir noch nie einen Artikel fotografiert, gefilmt und in unseren Webshop gestellt.
Und das Video auf Youtube zeigt doch ganz schön, wieso der Name so passend ist:
Sonntag, 18. September 2011
Anamorphosen - Experimentierkit
Sind Sie nach den letzten Beiträgen auf den Geschmack gekommen und möchten selbst mit Anamorphosen herumexperimentieren?
Jürgen und Gerlinde Becker bieten im Spielzeug Museum Nürnberg diverse Werkstattskurse an, auch eine "Bastelwerkstatt für Verzerrungsbilder" (siehe http://www.webec.de unter Termine). Zudem haben sie ein Experimentierkit "Magie im Bild" erstellt, welches sich vor allem an Erwachsene und Lehrpersonen richtet.
Es enthält Anamorphosen mit seltenen Motiven, Reprints von historischen Anamorphosen aus dem Spielzeugmuseum Nürnberg, Anamorphosen zum Ausmalen, Kopiervorlagen mit quadratischem und Anamorphosen-Raster zum Selbsterstellen von Anamorphosen, eine Anamorphose mit Alphabet als Vorlage und ein Übersichtsblatt und ein Blatt mit einem Text zur Geschichte der Anamorphosen sowie eine Anleitung zur Herstellung.
Dieses Kit erhalten Sie bei uns, Perpetuum Mobile Spielereien:
http://www.perpetuum-mobile.ch/de/produkte/anamorphose-kit-1551.html
Zudem haben wir noch zwei andere Anamorphose Produkte im Sortiment:
http://www.perpetuum-mobile.ch/de/produkte/anamorphose-1319.html
und
http://www.perpetuum-mobile.ch/de/produkte/anamorphose-kit-kraul-1531.html
Jürgen und Gerlinde Becker bieten im Spielzeug Museum Nürnberg diverse Werkstattskurse an, auch eine "Bastelwerkstatt für Verzerrungsbilder" (siehe http://www.webec.de unter Termine). Zudem haben sie ein Experimentierkit "Magie im Bild" erstellt, welches sich vor allem an Erwachsene und Lehrpersonen richtet.
Es enthält Anamorphosen mit seltenen Motiven, Reprints von historischen Anamorphosen aus dem Spielzeugmuseum Nürnberg, Anamorphosen zum Ausmalen, Kopiervorlagen mit quadratischem und Anamorphosen-Raster zum Selbsterstellen von Anamorphosen, eine Anamorphose mit Alphabet als Vorlage und ein Übersichtsblatt und ein Blatt mit einem Text zur Geschichte der Anamorphosen sowie eine Anleitung zur Herstellung.
Dieses Kit erhalten Sie bei uns, Perpetuum Mobile Spielereien:
http://www.perpetuum-mobile.ch/de/produkte/anamorphose-kit-1551.html
Zudem haben wir noch zwei andere Anamorphose Produkte im Sortiment:
http://www.perpetuum-mobile.ch/de/produkte/anamorphose-1319.html
und
http://www.perpetuum-mobile.ch/de/produkte/anamorphose-kit-kraul-1531.html
Anamorphosen - Hans Holbein und Leonardo da Vinci
Anamorphose Malerei ist nichts Neues. Hans Holbein der Jüngere hat in seinem Werk "Die Gesandten" schon 1523 an zentraler Stelle im Bild einen verzerrten Totenschädel platziert.
Was er damit sagen wollte, darüber wird an anderer Stelle gerätselt und reflektiert (http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Gesandten). Allerdings scheint in dem Bild doch einiges an Symbolik vorhanden zu sein.
Doch schon vor Holbein soll Leonardo da Vinci 1485 (wieder einmal) der Erste gewesen sein, welcher Anamorphose verwendet hat, in einer Darstellung eines anamorph verzerrten Auges.
Was er damit sagen wollte, darüber wird an anderer Stelle gerätselt und reflektiert (http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Gesandten). Allerdings scheint in dem Bild doch einiges an Symbolik vorhanden zu sein.
| Bild: Google Art Project |
| Bild: Thomas Shahan |
Doch schon vor Holbein soll Leonardo da Vinci 1485 (wieder einmal) der Erste gewesen sein, welcher Anamorphose verwendet hat, in einer Darstellung eines anamorph verzerrten Auges.
Anamorphosen - Kirchenmalerei um 1685
Wir sind soeben aus Rom zurückgekommen und haben uns aus der Hitze (31 Grad Celsius) in die Kühle der Jesuitenkirche "Sant' Ignazio di Loyola" geflüchtet.
Bekannt ist die Kirche für die perspektivischen Fresken im Gewölbe, die vom Jesuiten und Maler Andrea Pozzo bis 1685 ausgeführt wurden (Quelle: Wikipedia).
Eine Marmorscheibe im Boden zeigt den Punkt, wo man hinstehen muss um den richtigen Effekt zu erleben.
In der Kirche war es zu dunkel, als dass ich wirklich scharfe Aufnahmen mit meiner kleinen Kamera hätte schiessen können. Zum Glück gibt es auf Wikipedia zwei gute Bilder, eines zeigt das Gewölbe:
Das andere Bild zeigt die Kuppel. Kuppel? Ja, nein, stimmt: auch die war nur ein "Tromp l'oeil", aufgemalt auf die flache Decke.
Bekannt ist die Kirche für die perspektivischen Fresken im Gewölbe, die vom Jesuiten und Maler Andrea Pozzo bis 1685 ausgeführt wurden (Quelle: Wikipedia).
Eine Marmorscheibe im Boden zeigt den Punkt, wo man hinstehen muss um den richtigen Effekt zu erleben.
In der Kirche war es zu dunkel, als dass ich wirklich scharfe Aufnahmen mit meiner kleinen Kamera hätte schiessen können. Zum Glück gibt es auf Wikipedia zwei gute Bilder, eines zeigt das Gewölbe:
| Bild: Marie-Lan Nguyen |
Das andere Bild zeigt die Kuppel. Kuppel? Ja, nein, stimmt: auch die war nur ein "Tromp l'oeil", aufgemalt auf die flache Decke.
| Bild: Jean-Christophe Benoist |
Anamorphosen - 3D Strassenkunst (2)
Julian Beever aus England ist ein weiterer Künstler, welcher die Kunst der Verzerrung (tromp l'oeil) zur Erzeugung eines dreidimensionalen Effektes in der Strassenmalerei beherrscht. Auch hier gilt: Nur von einem Betrachtungspunkt aus sind die Bilder richtig zu erkennen.
Hätten Sie was dagegen, wenn mitten auf Ihrer bevorzugten Einkaufstrasse plötzlich Wassermassen donnernd in die Tiefe fallen würden?
Nicht nur grossformatige Bilder gehören zu seinem Reportoire, auch kleine, feine Werke entstehen aus seinen Kreiden:
P.S.: Der Mann auf dem Bild ist Julian Beever und echt
Möchten Sie ein wenig mehr eintauchen in die Welt der Illusionen von Julian Beever:
Suchen Sie mal in der Google Bildersuche Julian Beever oder besuchen Sie die Webseite http://www.julianbeever.net.
Hätten Sie was dagegen, wenn mitten auf Ihrer bevorzugten Einkaufstrasse plötzlich Wassermassen donnernd in die Tiefe fallen würden?
Nicht nur grossformatige Bilder gehören zu seinem Reportoire, auch kleine, feine Werke entstehen aus seinen Kreiden:
P.S.: Der Mann auf dem Bild ist Julian Beever und echt
Möchten Sie ein wenig mehr eintauchen in die Welt der Illusionen von Julian Beever:
Suchen Sie mal in der Google Bildersuche Julian Beever oder besuchen Sie die Webseite http://www.julianbeever.net.
Mittwoch, 6. April 2011
Anamorphosen: 3D - Strassenkunst
Anamorphosen sind laut Wikipedia Bilder, welche nur unter einem bestimmten Blickwinkel oder mit Hilfe eines Spiegels richtig erkennbar sind. Vielleicht kennen Sie Kirchen, bei denen durch Bemalung der flachen Decke die Illusion einer Kuppel erzeugt wird, vorausgesetzt, der Betrachter befindet sich am richtigen Standort. Solche Malereien werden auch als Trompe-l'oeil bezeichnet.
Solche anamorphen Gemälde werden aber auch auf Strassen gezeichnet, wo sie uns als leicht vergängliche Kunst erfreuen. Haben Sie schon von Julian Beever, Edgar Müller oder Kurt Wenner gehört? Nicht! Aber vielleicht schon was gesehen? Auch nicht? Dann ist es höchste Zeit.
Edgar Müller
Edgar Müller wurde 1968 in Deutschland (Mülheim/Ruhr) geboren. Schon früh begann er, die Strasse zu bemalen und sich ganz dieser Kust zu wiedmen.

Beeindruckend, nicht? Hier können Sie sehen, wie dieses Bild enstanden ist:
Möchten Sie ein wenig mehr eintauchen in die Welt der Illusionen:
Suchen Sie mal in der Google Bildersuche Edgar Müller oder besuchen Sie die Webseite http://www.metanamorph.com/.
Solche anamorphen Gemälde werden aber auch auf Strassen gezeichnet, wo sie uns als leicht vergängliche Kunst erfreuen. Haben Sie schon von Julian Beever, Edgar Müller oder Kurt Wenner gehört? Nicht! Aber vielleicht schon was gesehen? Auch nicht? Dann ist es höchste Zeit.
Edgar Müller
Edgar Müller wurde 1968 in Deutschland (Mülheim/Ruhr) geboren. Schon früh begann er, die Strasse zu bemalen und sich ganz dieser Kust zu wiedmen.
Beeindruckend, nicht? Hier können Sie sehen, wie dieses Bild enstanden ist:
Möchten Sie ein wenig mehr eintauchen in die Welt der Illusionen:
Suchen Sie mal in der Google Bildersuche Edgar Müller oder besuchen Sie die Webseite http://www.metanamorph.com/.
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